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Konflikte

Fristlose Kündigung der Gewerbemiete

Eine fristlose Kündigung setzt einen wichtigen Grund voraus. Sie ist eine erhebliche Rechtsfolge und verlangt eine belastbare Tatsachengrundlage.

STEINWACHS · GewerbemietrechtRedaktionsstand: 6. Oktober 2026

Abwägung und vorherige Abhilfe

§ 543 BGB nennt den allgemeinen Maßstab und wichtige Fallgruppen. Bei Pflichtverletzungen ist grundsätzlich eine erfolglose angemessene Frist zur Abhilfe oder eine erfolglose Abmahnung erforderlich, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift. Die Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Kündigungsgrund.

Zahlungsrückstände, Gebrauchsvereitelung und erhebliche Vertragsverletzungen sind getrennt zu prüfen. Der Sachverhalt sollte zeitlich geordnet und durch Unterlagen belegbar sein. Auch der Kündigende muss sich mit eigenen Pflichten, vorausgegangenen Erklärungen und möglichen Gegenrechten auseinandersetzen.

So bereiten Sie die Prüfung vor

  • Pflichtverletzung und Belege chronologisch ordnen
  • Abmahnung oder Abhilfefrist prüfen
  • Ausnahmen anhand des Einzelfalls bewerten
  • Kündigungsgrund, Empfänger und Zugang sauber dokumentieren
Worauf es in der Praxis ankommt

Die spätere Zahlung von Rückständen heilt eine bereits wirksame gewerbliche Kündigung nicht nach den besonderen Wohnraumregeln automatisch. Auf eine vermeintliche Schonfrist sollte nicht vertraut werden.

Rechtsgrundlagen & weiterführende Quellen

Die verlinkten Normen und Entscheidungen sind im Zusammenhang mit dem vollständigen Vertrag und dem konkreten Sachverhalt zu lesen.

Vom Überblick zur konkreten Lösung

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